Website-Relaunch für 400 bis 1.400 Euro — ohne Verlust der Google-Positionen

Für Betriebe mit einer Website, die noch funktioniert, aber am Handy unbrauchbar ist, zu lange lädt oder seit Jahren niemand mehr anfassen konnte.

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Was ist ein Website-Relaunch?

Ein Website-Relaunch ist der Neubau einer bestehenden Website unter Beibehaltung ihrer Adressen, ihrer Inhalte und ihrer erreichten Positionen in Suchmaschinen.

Ein Website-Relaunch kostet bei Vantage Growth zwischen 400 und 1.400 Euro und enthält immer ein Weiterleitungskonzept, das die bestehenden Adressen erhält.

Für wen lohnt sich das — und für wen nicht?

Passt, wenn einer dieser Punkte zutrifft

  • Betriebe mit einer Website, die älter als fünf Jahre ist und am Handy nur mit Zoomen lesbar bleibt
  • Betriebe, deren WordPress-Installation seit Jahren keine Updates bekommen hat und zum Sicherheitsrisiko geworden ist
  • Betriebe, die ihre Seite behalten, aber die Wartungslast und die Ladezeit loswerden wollen

Passt nicht, wenn einer dieser Punkte zutrifft

  • Wer nur ein paar Texte, Preise oder Öffnungszeiten ändern will — das ist eine Textänderung und kostet einen Bruchteil
  • Onlineshops mit Bestellhistorie, Kundenkonten und angebundener Warenwirtschaft
  • Wer sich vom Relaunch allein mehr Anfragen verspricht, ohne an Inhalten und Erreichbarkeit etwas zu ändern

Was ist enthalten?

  • Bestandsaufnahme aller vorhandenen Adressen, inklusive der Seiten, die niemand mehr auf dem Schirm hat
  • Messung des Ist-Zustands: Ladezeit, Core Web Vitals, Fehler in der Google Search Console, Barrierefreiheitsverstöße
  • Weiterleitungskonzept, das jede alte Adresse per 301 auf ihr Gegenstück führt — ohne Ketten und ohne Sackgassen
  • Übernahme der Inhalte, Neuaufbau von Struktur, Gestaltung und Technik
  • Kontaktformular ohne externe Dienste, mit Spam-Schutz ohne Captcha und Eingangsbestätigung
  • Rechtstexte auf den aktuellen Stand bringen, insbesondere die Umstellung von Paragraf 5 TMG auf Paragraf 5 DDG
  • Nachmessung vier Wochen nach dem Livegang, mit denselben Werten wie in der Bestandsaufnahme

Wie läuft das ab und wie lange dauert es?

Ablauf mit Zeitangabe je Schritt
SchrittDauerWas passiert
Bestandsaufnahme2 bis 3 TageVollständige Liste aller erreichbaren Adressen, Messung von Ladezeit und Core Web Vitals, Auswertung der Google Search Console. Ergebnis ist ein schriftlicher Ist-Bericht mit Zahlen, nicht mit Eindrücken.
Entscheidung über Struktur3 bis 5 TageFestlegung, welche Seiten bleiben, welche zusammengelegt werden und welche ersatzlos entfallen. Jede wegfallende Adresse bekommt an dieser Stelle ihr Weiterleitungsziel zugewiesen.
Entwurf3 bis 5 TageStartseite und eine Unterseite als klickbare Vorschau. Änderungen an Farben, Schriften und Aufbau werden hier eingearbeitet, bevor der Rest gebaut wird.
Umsetzung und Weiterleitungen1 bis 2 WochenNeubau aller Seiten, Übernahme der Inhalte, Einrichtung und Test sämtlicher Weiterleitungen auf einer passwortgeschützten Vorschau-Adresse.
Livegang1 TagUmstellung, Prüfung jeder alten Adresse auf den Statuscode 301, neue Sitemap in Google Search Console und Bing Webmaster Tools einreichen, Formular mit einer echten Anfrage testen.
Nachmessung4 Wochen nach LivegangDieselben Messwerte wie in der Bestandsaufnahme, dazu Kontrolle auf 404-Fehler und Indexierungsprobleme. Sie bekommen die Zahlen vorher und nachher nebeneinander.

Was kostet das und wovon hängt der Preis ab?

Diese Leistung kostet bei Vantage Growth zwischen 400 € und1.400 €. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus — die genannten Beträge sind Endpreise.

Diese Punkte entscheiden, wo im Rahmen Ihr Projekt landet

  • Anzahl der bestehenden Adressen — zwanzig Seiten liegen am unteren Rand, hundert am oberen
  • Ob die Inhalte übernommen werden können oder überarbeitet werden müssen
  • Ob die Seitenstruktur bleibt oder neu geschnitten wird, weil davon die Zahl der Weiterleitungen abhängt
  • Ob eine zweite Sprache mitzieht
  • Ob die Seite anschließend selbst gepflegt werden soll und dafür ein Redaktionssystem braucht

Woran ein Relaunch am häufigsten scheitert

Der teuerste Fehler bei einem Relaunch ist nicht schlechtes Design, sondern die vergessene Adresse. Jede URL, die vorher existierte und danach ins Leere läuft, verliert alles, was sie an Positionen und Verweisen aufgebaut hat. Das betrifft fast nie die Startseite und fast immer die Seiten, an die niemand mehr denkt: die alte Stellenanzeige, der Blogbeitrag von 2019, die PDF-Preisliste, auf die ein Branchenverzeichnis verlinkt.

Deshalb beginnt jeder Relaunch hier mit der vollständigen Liste. Sie entsteht aus drei Quellen gleichzeitig, weil keine allein vollständig ist: der bestehenden Sitemap, den Berichten der Google Search Console und einem eigenen Durchlauf über alle intern verlinkten Seiten. Erst wenn diese Liste steht, wird über Struktur gesprochen.

Warum pauschale Weiterleitungen auf die Startseite schaden

Eine Weiterleitung von einer alten Unterseite auf die Startseite ist technisch ein 301, inhaltlich aber ein Bruch. Google behandelt eine Weiterleitung auf eine inhaltlich unpassende Seite wie einen Soft-404 und wertet das aufgebaute Signal weitgehend ab. Wer fünfzig alte Adressen pauschal auf / legt, hat formal alles weitergeleitet und trotzdem fünfzig Mal Substanz verloren.

Die Regel lautet deshalb: Jede alte Adresse bekommt das inhaltlich nächstliegende Ziel. Gibt es keins, ist ein sauberer 404 die ehrlichere und für die Domain gesündere Antwort als eine Weiterleitung ins Nichts. Zusätzlich gilt: keine Ketten. Eine Weiterleitung, die auf eine Weiterleitung zeigt, die auf eine Weiterleitung zeigt, kostet Ladezeit und wird ab einer gewissen Länge nicht mehr verfolgt.

Was beim Relaunch rechtlich mitgeprüft wird

Ein Relaunch ist der günstigste Moment, zwei verbreitete Abmahnrisiken zu beseitigen, weil die Texte ohnehin angefasst werden:

Die Rechtsgrundlage im Impressum. Seit Mai 2024 gilt Paragraf 5 DDG statt Paragraf 5 TMG. Inhaltlich hat sich nichts geändert, die Verweise aber schon. Eine Seite, die noch „Angaben gemäß § 5 TMG” trägt, verweist auf eine Norm, die es nicht mehr gibt.

Der Link zur EU-Plattform für Online-Streitbeilegung. Diese Plattform wurde zum 20. Juli 2025 abgeschaltet. Ein Link darauf führt heute ins Leere und ist abmahnfähig. Bemerkenswert ist, dass ein erheblicher Teil der aktuell gut auffindbaren Impressums-Ratgeber diesen Link weiterhin als Pflichtangabe führt. Wer eine Vorlage aus dem Netz übernimmt, ohne sie gegen die Primärquellen zu prüfen, baut sich das Risiko neu ein.

Dazu kommt die häufigste technische DSGVO-Falle: Schriften, die von Google-Servern geladen werden. Das Landgericht München I hat 2022 die Einbindung von Google Fonts über Google-Server ohne Einwilligung als Datenschutzverstoß mit Schadensersatzanspruch gewertet. Beim Relaunch werden Schriften grundsätzlich vom eigenen Server ausgeliefert — das erledigt den Rechtspunkt und verkürzt gleichzeitig die Ladezeit.

Häufige Fragen zu dieser Leistung

Verliere ich beim Relaunch meine Google-Positionen?

Nicht, wenn jede alte Adresse per 301 auf ein inhaltlich passendes Gegenstück weitergeleitet wird und die Inhalte erhalten bleiben. Rankingverluste nach einem Relaunch entstehen fast immer aus zwei Fehlern: vergessene Adressen, die ins Leere laufen, und Weiterleitungen, die pauschal auf die Startseite zeigen statt auf die passende Unterseite.

Woher weiß ich, ob sich der Relaunch gelohnt hat?

Aus dem Vergleich der Bestandsaufnahme mit der Nachmessung vier Wochen später. Gemessen werden Ladezeit, die drei Core Web Vitals, die Zahl der Fehler in der Search Console und die Zahl der Barrierefreiheitsverstöße. Was sich bei den Anfragen tut, zeigt sich erst nach mehreren Monaten und hängt nicht allein an der Technik.

Muss meine Domain wechseln?

Nein. Die Domain bleibt, nur was dahinter liegt, wird neu gebaut. Ein Domainwechsel ist ein eigenes Vorhaben mit eigenem Risiko und wird nur gemacht, wenn es einen zwingenden Grund gibt.

Kann ich meine bisherigen Texte behalten?

Ja, Übernahme ist der Normalfall und die günstigste Variante. Sinnvoll ist meist eine Überarbeitung der Überschriften, weil viele ältere Seiten Marketingsprüche als Überschriften nutzen. Konkrete Fragen als Überschriften werden von Suchmaschinen und KI-Systemen deutlich besser ausgewertet.

Was passiert mit meiner alten Website während des Umbaus?

Sie bleibt unverändert online. Der Neubau entsteht auf einer separaten, per Passwort geschützten Adresse, die für Suchmaschinen gesperrt ist. Erst beim Livegang wird umgeschaltet, und der alte Stand bleibt als Sicherung erhalten.

Wie lange dauert ein Relaunch?

Drei bis fünf Wochen bei bis zu dreißig Seiten, sobald die Entscheidung über die Struktur getroffen ist. Bei größeren Beständen entscheidet vor allem die Zahl der Weiterleitungen über die Dauer, weil jede einzelne geprüft werden muss.

Ist ein Relaunch bei mir überhaupt nötig?

Drei Prüfsteine helfen. Öffnen Sie die Seite am Handy — wenn Sie zum Lesen zoomen müssen, ist die Antwort ja. Messen Sie die Ladezeit mit PageSpeed Insights — über 2,5 Sekunden bis zum größten sichtbaren Element ist zu langsam. Und prüfen Sie, wann zuletzt jemand etwas geändert hat. Wenn niemand es mehr kann, ist das der eigentliche Grund.

Was kostet Ihr Vorhaben? Fragen Sie nach einer Einschätzung.

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